Freitag, 7. August 2020

Klimaschutzpreis der Stadt Delmenhorst

Der Rat hat beschlossen, einen städtischen Klimaschutzpreis auszuloben. Und jetzt ist es soweit, die Auslobung ist da und wir freuen uns auf die Projekte, die eingereicht werden.

Alle weiteren Informationen gibt es hier: https://www.delmenhorst.de/leben/umwelt/klimaschutz/klima-umweltschutz-preis.php

Mittwoch, 29. Januar 2020

Vorschläge: Energieeinsparung

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Aus meiner Sicht ist mit ein Wesentlicher Faktor die Energie-einsparung. Was nicht benötigt wird, braucht auch nicht erzeugt – gespeichert – transportiert zu werden.

Hier sind mit gemeint:
Energetische Gebäudesanierung, um Gas bzw. Heizöl zu sparen. Austausch der Heiztechnik, hier wird Gas bzw. Heizöl und Strom gespart, da u.a. die Umwälzpumpen nicht mehr 24/7 arbeiten, wie bei den alten Anlagen. (Durch den Wechsel auf Brennwerttechnik hat sich mein Stromverbrauch um ca. 45 % reduziert.)
Nutzung von Photovoltaik- und Solartechnik. Ein nicht unerheblicher Anteil am Stromverbrauch kann selbst erzeugt werden. Ggfs. können Überschüsse eingespeist werden. Im Jahr 2018 habe ich von April bis September immer heißes Wasser gehabt und Null Gasverbrauch verzeichnet. Es sind viel zu wenig Anlagen auf den Delmenhorster Dächern. Nur weil die hohen Förderungen weggefallen ist, sieht der Verbraucher nicht mehr den Sinn in der Anschaffung.
Aktuell werden durch die Gasumstellung die Heizungsanlagen überprüft. Viele empfinden bei ggfs. notwendiger Anschaffung einer neuen Heizungsanlage einen von „oben“ auferlegten Zwang und das erzeugt negative Stimmungen.

Es sollte eine breit aufgestellte Aufklärungskampagne erfolgen. Mit im Boot sollten die in Delmenhorst ansässigen Energielieferanten und die Fachbetriebe sein. Die öffentlichen Gebäude sollten hier Vorbild sein. Bei Schulgebäuden kann eine Sanierung mit deren Folgen, Kosten, Nutzen Bestandteil des Unterrichts sein (zumindest in den oberen 2-3 Klassen). So wird hoffentlich auch Sinn und Nutzen in die Privathaushalte getragen. Neben den Privathaushalten und den öffentlichen Stellen sind auch alle Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften mit anzusprechen. Es sollte in diesem Bereich auch über Energiegenossenschaften nachgedacht werden, wenn es um die Finanzierung geht.
Der Bund stellt Fördermittel zur Verfügung. Hier muss eigentlich jeder Cent genutzt werden. Hat das Land Niedersachsen auch einen Fördertopf? Oder gar Delmenhorst?

Dann gibt es noch den „indirekten“ Stromverbrauch. Die digitale Welt verschlingt Unmengen an Strom.
Jede noch so belanglose Abfrage von irgendwelchen Informationen setzt Server in Gang, die Strom verbrauchen. Jeder Chat mit Facebook, Instagram und Co, jede Google-Abfrage, jede Mail mit einem Fun-Video hat seinen Stromverbrauch. Hier sollte Aufklärungsarbeit geleistet werden. Nicht immer ist etwas nötig, was möglich ist.

Der Verkauf von „Grünem Strom“ ist eigentlich nur was für das Gewissen. Grün ist nur, was nicht produziert werden muss.

Mobilität:
Die Fahrradwege in Delmenhorst gehören wahrlich nicht zu den Top-Ten. Übergänge Fahrradweg – Straße sind zum Teil ein kleines Abenteuer. Hier wäre vielleicht auch eine Zusammenarbeit mit dem ADFC – Ortsgruppe Delmenhorst sinnvoll. Man muss nicht immer das Rad neu erfinden und die Kompetenzen nutzen, die schon vorhanden sind. Dies spart auch Energie.

Samstag, 18. Januar 2020

Ideen für ein nachhaltiges Leben

Foto von
@Nina.ohne.Muell
Auf Facebook erreichen uns folgende Vorschläge, die wir hier einfach ungefiltert weiter geben. Wir sind immer für Feedback und Vorschläge dankbar, auch für Kritik und Verbesserungsvorschläge.


So, und nun meine Vorschläge:

1. Recht einfach sollten doch die durchweg hässlichen ungepflegten Grünstreifen zum Beispiel am Hasporter Damm in Blühzohnen mit immer wieder kehrenden Pflanzen zu bestücken sein.
2. Wäre es schön wenn das Möbellager der Diakonie auch denen die nicht auf Geldleistungen angewiesen sind, offen stehen würde. Ich persönlich kaufe lieber Gegenstände mit Geschichte. Man könnte dort auch geforderte Arbeitsplätze entstehen lassen.
3. Der kommunale Fuhrpark könnte auch per Carsharing den Bürgern zur Verfügung stehen. Möglicherweise bietet sich zwecks Buchungsportal die Firma @cambiocar als Partner an.
4. Kostenfreier ÖPNV wenigstens für Schüler, die Mitarbeiter von Kommunalen Unternehmen und Leistungsempfängern Bufdis und als Guddy für alle Ehrenamtler so wie für Senioren in der Altersrente.
5 Kommunale Dächer mit Solar und Photovoltaik ausrüsten. Das spart Strom und könnte noch etwas Geld und Stadtsäckel spülen. Oder man nutzt den Überflüssigen Strom im Wasserstoff zu produzieren und betankt damit einen Teil der Fahrzeuge. Wasser haben wir. Und die Stadtwerke Delmenhorst haben wir auch.
6. Mehr Flohmärkte wären auch fein.
7. Unsere Lebensmittelhändler sollten Ware die über dem MHD ist nicht weg werfen. Man könnte sie kostenfrei an Kunden verschenken oder an Foodsharing abgeben. (So weit ich weiß nimmt die Tafel sowas nicht.
8. es wäre schön wenn Verteiler zum Essen Lebensmittel Teilen eingerichtet werden würden. sie könnten sowohl von dem Verein der jetzt am 23 wohl gegründet wird oder aber auch von Einrichtungen wie der AWO der Diakonie oder ähnlichen betrieben werden. Im Grunde braucht es dafür eigentlich nur frei zugängliche Schränke oder auch Kühlschränke im besten Fall.
9. auch Leute die keine Leistungen vom Staat beziehen sollten Zugang zur Kleiderkammer haben. Gebrauchte Kleidung zu kaufen ist kein Untergang.
10. werdende Eltern sollten angehalten werden keine Wegwerfwindeln mehr zu benutzen sondern Stoffwindeln. Möglicherweise könnte die Entbindungsstation im Krankenhaus dort einen Anreiz schaffen.
11. Auf öffentlichen Veranstaltungen sollte kein Einweggeschirr mehr benutzt werden dürfen. Bzw nur welches welches eventuell noch essbar ist oder zumindest kompostierbar.
12. Alle öffentlichen Mensen sollten Bio-Lebensmittel nutzen.
13. Es wäre schön wenn es mehr öffentliche Aufräumenaktionen sind gäbe und nicht nur die eine die es bislang im Jahr immer gibt.
14. Ich wünsche mir immer noch einen Delmenhorster Pfandbecher. Es würde deutlich weniger Einwegbecher geben wenn man den Becher einfach in der nächsten Gastronomie wieder abgeben könnte.